DIE HÖLLE

Erfahrungsbericht von Mary K. Baxter N°2

Dieser Erfahrungsbericht ist der zweite Teil einer Reihe aus zehn Teilen. Um davon völlig zu profitieren, sollen Sie die anderen neun Teile der Reihenfolge nach lesen.

„Mein Kind, dies ist der Grund, warum du hier bist,“ antwortete Jesus. „Du musst die Hölle gesehen haben, um die Wahrheit darüber zu erzählen. Himmel und Hölle sind Wirklichkeiten! Komm, wir müssen weitergehen.“ Ich schaute zu der Frau zurück. Ihre Schreie waren sehr, sehr schmerzlich. Während ich sie ansah, faltete sie ihre knochigen Hände zusammen, als ob sie beten wolle. Ich konnte nicht anders, als nur weinen. Ich war in der Gestalt eines Geistes und weinte. Ich wusste, dass die Menschen in der Hölle all das real fühlten.

Jesus kannte meine Gedanken. „Ja, mein Kind,“ sagte Er, „das tun sie. Wenn Menschen hierher kommen, dann haben sie dieselben Gefühle und Gedanken, als wenn sie noch auf der Erde wären. Sie erinnern sich an ihre Familien und Freunde und an all die Zeiten, in denen sie die Chance hatten, Busse zu tun, diese aber nicht wahrnahmen. Die Erinnerungen sind immer mit ihnen. Wenn sie doch nur an das Evangelium geglaubt und Busse getan hätten, bevor es zu spät war.“

Ich sah wieder zu der alten Frau und erst jetzt merkte ich, dass sie nur ein Bein hatte. Es schien, als ob Löcher in ihre Hüftknochen gebohrt worden waren. „Was ist das, Jesus?“ fragte ich.

Er sagte: „Kind, während sie auf der Erde war, hatte sie Krebs und sehr viele Schmerzen Eine Operation rettete ihr Leben. Sie lag für viele Jahre im Bett als bittere, alte Frau. Viele Meiner Kinder, kamen zu ihr und beteten und sagten ihr, dass ich sie heilen kann. Sie sagte aber, „Gott hat mir dies angetan“ und sie wollte keine Busse tun und nicht an das Evangelium glauben. Sie kannte mich sogar einmal, aber im Laufe der Zeit fing sie an mich zu hassen.“ „Sie sagte, sie brauche Gott nicht und wolle nicht, dass Ich sie heile. Dennoch habe Ich mich für sie eingesetzt, immer noch wollte Ich ihr helfen, sie heilen und segnen. Sie drehte Mir jedoch den Rücken zu und verfluchte Mich. Sie sagte, dass sie Mich nicht wolle. Immer wieder flehte Mein Geist sie an. Sogar noch nachdem sie Mir den Rücken zugedreht hatte, versuchte Ich, sie durch Meinen Geist, zu Mir zu ziehen, aber sie wollte nicht hören. Zum Schluss starb sie und kam dann hierher.“

Da schrie die alte Frau Jesus zu: „HERR, Jesus bitte vergib mir jetzt. Ich entschuldige mich, dass ich keine Busse getan habe, als ich noch auf der Erde war.“ Mit großem Seufzer schrie sie heraus zu Jesus: „Wenn ich nur Busse getan hätte, bevor es zu spät war! HERR, hilf mir hier heraus. Ich will Dir dienen. Ich werde Dir gehorchen. Habe ich nicht genug gelitten? Warum wartete ich, bis es zu spät war? Oh, warum wartete ich darauf, bis Dein Geist aufhörte, um mich zu ringen?“

Jesus sagte zu ihr: „Du hattest viele Gelegenheiten, Busse zu tun und Mir zu dienen.“ Traurigkeit lag auf dem Gesicht von Jesus als wir weggingen. Während ich die alte Frau weinen sah, fragte ich: „HERR, was kommt als Nächstes?“

Um mich herum konnte ich Angst fühlen, Leid, schmerzerfülltes Geschrei und eine überall gegenwärtige Atmosphäre des Todes. Jesus und ich wanderten kummervoll von einer Grube zur nächsten. Nur durch Seine Kraft konnte ich weiter gehen. Selbst noch in einiger Entfernung konnte ich das Bereuen und Flehen der alten Frau hören. Wenn es nur eine Möglichkeit gäbe, ihr zu helfen, dachte ich.

Ungläubige, bitte bitte, wartet nicht, bis der Geist Gottes aufhört, um euch zu ringen!

In der nächsten Grube war eine Frau auf ihren Knien, als ob sie nach etwas suchte. Ihre Skelettgestalt war voller Löcher. Man konnte durch ihre Knochen hindurch sehen und sah die Flammen lodern. Sie hatte keine Haare mehr auf dem Kopf und dort, wo einst ihre Augen und Nase gewesen waren, sah man nur noch Löcher. Dort, wo sie kniete, war ein kleines Feuer, das um ihre Füße herum brannte. Sie klammerte sich fest an den Schwefelsteinen, die in der Grube waren. Das Feuer loderte an ihren Händen hoch und während sie im Boden wühlte, fiel das tote Fleisch von ihr ab.

Tiefgreifende Seufzer schüttelten sie. „Oh HERR, Oh HERR;“ schrie sie. „Ich will raus!“ Als wir zusahen, kam sie mit ihren Füßen bis zum oberen Rand der Grube. Ich nahm an, dass sie jeden Moment hinauskommen würde. Doch dann kam ein riesiger Dämon auf sie zu gerannt. Er hatte große Flügel, die herunter hingen und aussahen, als wären sie an der Spitze gebrochen. Er sah braunschwarz aus und war überall behaart. Seine Augen lagen tief im Schädel und er hatte die Größe eines Grizzlybären. Der Dämon raste zu ihr hin stieß sie sehr hart zurück in die Feuergrube. Ich sah entsetzt zu, wie sie fiel. Großes Mitleid mit ihr erfasste mich. Ich wollte sie in meine Arme nehmen, sie halten und Gott fragen, ob Er sie heilen und von hier wegnehmen würde.

Jesus wusste um meine Gedanken und sagte: „Mein Kind, das Urteil ist bereits gefällt. Gott hat gesprochen. Als sie noch ein Kind war, rief ich sie immer wieder, damit sie für ihre Sünden Busse tun solle und um mir zu dienen. Als sie 16 Jahre alt war, kam ich zu ihr und sagte: „Ich liebe dich. Gib mir dein Leben und folge mir nach. Ich habe einen speziellen Auftrag für dich.“ Ich rief sie ihr ganzes Leben, aber sie wollte nicht hören. Sie sagte: 'Eines Tages will ich Dir dienen. Ich habe jetzt keine Zeit für Dich. Keine Zeit, keine Zeit, ich habe ein Leben mit viel Spaß. Keine Zeit, keine Zeit, Dir zu dienen, Jesus. Morgen, ja morgen, da will ich es tun.' Der Morgen kam jedoch nie, sie wartete zu lange.“

Sie schrie zu Jesus: „Meine Seele wird hier wirklich gefoltert. Hier gibt es keinen Ausweg. Ich weiß, dass ich die Welt anstatt Deiner wollte, HERR. Ich wollte Reichtum, Ruhm und Glück – und ich hatte es. Ich konnte alles kaufen, was ich wollte; ich war mein eigener Boss. Ich war zu meiner Zeit die Schönste und am Besten gekleidete Frau. Und ich hatte Reichtum, Berühmtheit und Glück – aber ich fand heraus, dass ich das alles nicht mit in den Tod nehmen konnte. Oh HERR, die Hölle ist grausam. Ich habe keine Ruhe, weder Tag noch Nacht. Ich bin immer in Schmerzen und Folter. Hilf mir, HERR!“

Die Frau schaute mit Sehnsucht zu Jesus und sagte: „Mein süßer HERR, wenn ich nur auf Dich gehört hätte! Ich werde das für immer bereuen. Ich plante, Dir eines Tages zu dienen – wenn ich bereit gewesen wäre. Ich dachte, Du wärst immer für mich da. Aber wie falsch lag ich mit dieser Annahme! Wegen meiner Schönheit war ich eine der begehrtesten Frauen meiner Zeit. Ich wusste, dass Gott mich zur Umkehr bewegen wollte. Mein ganzes Leben zog Er mich mit Seilen der Liebe und ich dachte, ich könne Gott wie jeden anderen behandeln. Er würde immer für mich da sein. Oh ja, ich benutzte Gott! Er hatte so inständig versucht, mich umzustimmen Ihm zu dienen. Während all dieser Zeit dachte ich, ich brauche Ihn nicht. Oh, wie falsch ich lag! Satan fing an mich zu benutzen und dann fing ich an mehr und mehr Satan zu dienen. Zum Schluss liebte ich ihn mehr als Gott. Ich liebte die Sünde und wollte nicht mehr zu Gott umkehren.“

„Satan benutzte meine Schönheit, mein Geld und all mein Denken drehten sich nur noch darum, wie viel Kraft er mir geben würde. Dennoch versuchte Gott mich zur Umkehr zu bewegen. Aber ich dachte, ich habe noch Zeit, morgen oder übermorgen. Doch, eines Tages, als ich im Auto saß, fuhr mein Chauffeur in ein Haus und ich war auf der Stelle tot. HERR, bitte lass mich hier raus!“ Während sie sprach und das Feuer an ihr loderte, griff sie mit ihren knochigen Händen nach Jesus. Jesus sagte: „Das Urteil ist gefällt.“

Tränen flossen über Seine Wangen während wir zur nächsten Grube weitergingen. Innerlich weinte ich über den Horror der Hölle. „Lieber HERR“, schrie ich, „die Folter ist zu real. Wenn eine Seele hierher kommt, dann ist weder Hoffnung noch Leben noch Liebe. Die Hölle ist zu real!“ Kein Ausweg, dachte ich. Sie muss für immer in diesen Flammen brennen. „Die Zeit läuft aus,“ sagte Jesus. „Wir kommen morgen wieder zurück.“

Freund, wenn du in Sünde lebst, bitte -in deinem Interesse- tue Busse. Wenn du wiedergeboren bist und hast dich von Gott abgewandt, tue Busse und kehre jetzt zu Ihm zurück. Lebe gut und wandle in der Wahrheit. Wache auf, bevor es zu spät ist und dann kannst du deine Lebenszeit für immer und ewig mit Jesus im Himmel verbringen.

Jesus sprach wieder zu mir: „Die Hölle hat einen Körper (wie eine menschliche Gestalt), die im Zentrum der Erde auf ihrem Rücken liegt. Die Hölle ist wie ein menschlicher Körper geformt – sehr groß und mit vielen Folterkammern.“ „Erinnere dich daran, den Menschen auf der Erde zu erzählen, dass die Hölle eine Realität ist. Millionen verlorener Seelen sind hier und mit jedem Tag werden es mehr. Am Tag des Jüngsten Gerichts werden Tod und Hölle in den Feuersee geworfen – dies ist der zweite Tod.“

Kapitel 3: Das rechte Bein der Hölle

Seit jener Nacht, in der ich in der Hölle war, war ich nicht fähig zu schlafen oder zu essen. Jeden Tag durchlebte ich die Hölle von neuem. Wenn ich meine Augen schloss, war die Hölle alles, was ich sehen konnte. Noch immer konnte ich die Schreie der Verdammten in meinen Ohren hören. Als wäre es ein Fernsehprogramm – so durchlebte ich all die erlebten Dinge immer und immer wieder. Jede Nacht war ich in der Hölle und am Tag arbeitete ich, um die passenden Wörter zu finden, wie ich diese schrecklichen Vorkommnisse der Welt weitergeben könnte.

Jesus erschien mir wieder und sagte: „Diese Nacht gehen wir in das rechte Bein der Hölle, mein Kind. Hab keine Angst, Ich liebe dich, Ich bin mit und bei dir.“ Das Gesicht des HERRN war so schmerzerfüllt und Seine Augen waren gefüllt mit viel Zärtlichkeit und tiefer Liebe. Auch wenn jene in der Hölle für immer verloren waren, wusste ich, dass ER sie immer noch liebte – und das für alle Ewigkeit.

„Mein Kind,“ sagte Er, „Gott, unser Vater gab jedem von uns einen Willen, sodass wir wählen können, ob wir Ihm oder Satan dienen wollen. Wie du siehst, hat Gott die Hölle nicht für die Menschen gemacht. Satan verführt viele ihm nachzufolgen, aber die Hölle wurde eigentlich für Satan und seine Engel gemacht. Es ist nicht mein Wunsch, noch der Wunsch meines Vaters, das irgendjemand dort zugrunde geht.“ Tränen des Mitleids rollten über die Wangen von Jesus.

Er fing an wieder zu sprechen. „Erinnere dich an Meine Worte in den kommenden Tagen, während Ich dir die Hölle zeige: 'Ich habe alle Macht im Himmel und auf Erden!' Nun, es werden Momente kommen, in denen es so scheint, als ob Ich dich verlassen hätte, aber so ist es nicht. Und es wird Zeiten geben, in denen wir von den bösen Mächten und den verlorenen Seelen gesehen werden und zu anderen Zeiten werden sie uns nicht sehen. Aber, wohin wir auch gehen, Friede sei mit dir und habe keine Angst, Mir zu folgen.“

Wir gingen zusammen weiter. Weinend folgte ich Ihm ganz dicht auf dem Fuße. Ich weinte seit Tagen und die Wirklichkeit der Hölle war dauernd vor meinen Augen. In mir schrie es. Mein Geist war sehr, sehr traurig.

Wir kamen im rechten Bein der Hölle an. Als ich nach vorn sah, bemerkte ich, dass wir auf einem trockenen, verbrannten Weg gingen. Schreie erfüllten die dreckige Luft und der Gestank des Todes war überall. Dieser Gestank war manchmal so abstoßend, dass es mir den Magen umdrehte. Überall war Dunkelheit, außer dort, wo das Licht von Jesus strahlte und um die brennenden Gruben, die überall in der Gegend waren - so weit ich nur sehen konnte.

Auf einmal gingen die verschiedensten Dämonen an uns vorbei. Boshafte Gestalten knurrten, während sie an uns vorbei huschten. Dämonen der verschiedensten Größen und Formen sprachen miteinander. Vor uns erteilte ein großer Dämon Befehle an kleinere. Wir hielten an um zuzuhören und Jesus sagte: „Es gibt auch eine unsichtbare, dämonische Armee, von denen wir nun hier einige sehen, zum Beispiel Dämonen, böse Geister der Krankheit.“

„Geht!“ sagte der größere Dämon zu den boshaften Gestalten und Dämonen. „Macht viele böse Dinge. Zerstört ihre Häuser und ihre Familien. Verführt schwache Christen, gebt falsche Informationen und bringt so viele ihr könnt auf falsche Wege. Ihr werdet dafür eine Auszeichnung bekommen, wenn ihr wiederkommt.“ „Erinnert euch, ihr müsst vor denen vorsichtig sein, die Jesus aufrichtig als ihren Erretter angenommen haben. Sie haben die Kraft euch auszutreiben und zu vernichten. Geht nun und durchquert die Erde. Ich habe viele, die bereits dort sind und es sind noch mehr, die ich senden kann. Vergesst nicht, wir sind Diener des Prinzen der Finsternis und der Kraft der Lüfte.“

Danach flogen die boshaften Gestalten aus der Hölle hinaus. Am Eingang vom rechten Bein der Hölle öffneten und schlossen sich die Tore sehr schnell um sie hinaus zu lassen. Einige 'gingen' durch den Trichter hinaus, durch welchen wir hinein gekommen waren.

Nun will ich versuchen euch zu beschreiben, wie diese dämonischen Wesenheiten aussahen: Derjenige, der die Anweisungen gab, war sehr groß und hatte die Größe eines voll ausgewachsenen Grizzlybärs. Er war braun, sein Kopf sah aus wie der einer Fledermaus und seine Augen lagen tief in seinem behaarten Gesicht. Haarige Arme fielen von seinen Seiten herab und Krallen kamen aus den Haaren in seinem Gesicht.

Ein kleiner Dämon sah aus wie ein Affe mit überlangen Armen und Haaren an seinem ganzen Körper. Sein Gesicht war sehr klein und er hatte eine spitze Nase. Nirgendwo konnte ich Augen bei ihm entdecken. Ein anderer wiederum, hatte einen riesigen Kopf, große Ohren und einen langen Schwanz. Wieder ein anderer hatte die Größe eines Pferdes und glatte Haut. Mir wurde speiübel beim Anblick all dieser Dämonen, der teuflischen Geister und dem scheußlichen Gestank, der von ihnen ausging. Überall, wo ich hinsah, waren Dämonen und böse Geister. Der größte dieser Dämonen erhielt seine Befehle direkt von Satan, erfuhr ich vom Herrn.

Jesus und ich gingen den Weg hinunter, bis wir zu einer neuen Grube kamen. Schmerzensschreie und unvergessliches, leiderfülltes Klagen war überall. Mein HERR, was kommt als Nächstes, fragte ich.

Wir kamen direkt an Dämonen vorbei, die uns nicht sahen und hielten bei einer feurigen Schwefelgrube. In dieser Grube war ein großer Mann gefangen. Ich hörte ihn das Evangelium predigen. Ich sah erstaunt zu Jesus um eine Antwort zu bekommen, da ER ja alle meine Gedanken kannte. Er sagte: „Als dieser Mann auf der Erde lebte, war er ein Prediger des Evangeliums und einige Zeit lang sprach er die Wahrheit und diente Mir.“

Ich wunderte mich, was dieser Mann in der Hölle verloren hatte. Er war ungefähr 180 cm groß und sein Skelett war dreckig, grau und sah aus wie ein Grabstein. Teile seiner Bekleidung hingen noch immer an ihm herunter. Ich wunderte mich, weshalb die Flammen diese zerrissenen und zerfetzten Kleider nicht verbrannt hatten. Brennendes Fleisch hing an ihm herunter und sein Schädel sah aus, als stünde er in Flammen. Ein grässlicher Gestank kam von ihm.

Ich sah den Mann, als er seine Hände ausstreckte, als hätte er ein Buch in den Händen, aus dem er Verse vorliest. Wieder erinnerte ich mich was Jesus gesagt hatte: „Du hast alle deine Sinne in der Hölle und sie sind hier viel intensiver.“ Der Mann las Vers um Vers und ich dachte mir, das ist gut. Jesus sprach zu diesem Mann mit großer Liebe in Seiner Stimme: „Ruhe, sei still!“ Sofort hörte der Mann auf und drehte sich langsam zu Jesus hin.

Ich sah die Seele des Mannes in seinem Skelett. Er sagte zu Jesus: „HERR, jetzt will ich allen Menschen die Wahrheit predigen. HERR, jetzt bin ich bereit zu gehen und allen von diesem Platz zu erzählen. Während ich auf der Erde war, glaubte ich weder, dass es eine Hölle gibt; noch glaubte ich an Deine Wiederkunft. In meiner Kirche predigte ich, was die Leute hören wollten. Mit der Wahrheit machte ich manche Kompromisse.“ „Auch mochte ich niemanden einer anderen Hautfarbe oder Rasse und verursachte, dass viele Menschen von Dir weggingen. Ich hatte meine eigenen Ansichten über den Himmel und über Recht und Unrecht. Mir ist bewusst, dass ich viele verführte, weshalb sie dem Wort Gottes nicht mehr glaubten und dass ich Arme ihres Geldes beraubte. Aber HERR, lass mich gehen und ich will das Rechte tun. Ich werde kein Geld mehr aus der Kirchenkasse nehmen. Ich habe schon Busse getan. Ich will alle Menschen lieben – egal welcher Rasse und Farbe.“

Jesus sagte: „Du kanntest das Heilige Wort Gottes und somit die Wahrheit, hast sie aber verleugnet, verdreht und falsch repräsentiert. Die Vergnügungen des Lebens waren für dich wichtiger als die Wahrheit. Ich besuchte dich persönlich um dich umzustimmen, aber du wolltest nicht. Du gingst deinen eigenen Weg und die Bosheit war dein Herr. Du kanntest die Wahrheit, aber du wolltest nicht Busse tun oder zu Mir zurückkehren. Ich war allezeit für dich da. Ich wartete auf dich, dass du Busse tust, aber das hast du nicht getan. Und nun ist das Urteil gefällt.“

Mitleid war auf dem Gesicht von Jesus. Ich wusste, dass wenn dieser Mann auf den Ruf Jesu' gehört hätte, so wäre er nun nicht hier. Oh Leute, bitte hört!!! Jesus sprach erneut mit dem Abgefallenen: „Du hättest die Wahrheit predigen sollen und dadurch hättest du viele auf den Weg der Gerechtigkeit zurückgeführt. Das Wort Gottes sagt, dass alle Ungläubigen in den brennenden Feuersee geworfen werden.“ „Du kanntest den Weg vom Kreuz. Du kanntest den Weg der Gerechtigkeit. Die wusstest die Wahrheit zu predigen. Aber Satan erfüllte dein Herz mit Lügen und du verfielst der Sünde. Mit aufrichtigem Herzen hättest du Busse tun sollen und nicht nur halbherzig. Mein Wort ist wahr. Es lügt nie. Und jetzt ist es zu spät, zu spät.“ Als Jesus zu Ende gesprochen hatte, zeigte der Mann Jesus die Faust und verfluchte Ihn.

In tiefem Kummer gingen Jesus und ich zur nächsten Grube. Der abgefallene Prediger fluchte immer noch und war wütend auf Jesus. Als wir an den Feuergruben vorbei kamen, streckten die Verlorenen ihre Hände nach Jesus aus und riefen mit bettelnder Stimme um Gnade. Ihre knochigen Hände und Arme waren grauschwarz von den Flammen – kein lebendiges Fleisch oder Blut noch Organe – nur noch Tod. Innerlich weinte ich: Oh Erde, bereue! Wenn du nicht Busse tust, kommst du hierher. Halte an, bevor es zu spät ist!

Wir hielten an einer anderen Grube. Ich fühlte für alle hier so viel Mitleid und so viel Schmerz, dass ich dadurch körperlich schwach war und fast nicht stehen konnte. Große Seufzer schüttelten mich. „Jesus, in mir schmerzt es so,“ sagte ich.

Aus der Grube sprach eine Frauenstimme zu Jesus. Sie stand im Zentrum der Flammen und die Flammen umhüllten ihren gesamten Körper. Ihre Knochen waren voller Würmer und totem Fleisch. Als die Flammen um sie herum loderten, erhob sie ihre Hände zu Jesus und schrie: „Lass mich hier heraus. Ich will Dir jetzt mein Herz geben. Ich will andern von Deiner Vergebung erzählen. Ich will ein Zeuge für Dich sein. Ich flehe Dich an, bitte lass mich hier heraus!“

Jesus erwiderte: „Mein Wort ist wahr und es sagt aus, dass alle Busse tun und von ihren Sünden umkehren sollen. Sie sollen mich fragen, ob Ich in ihr Leben kommen soll, wenn sie nicht in die Hölle kommen wollen. Durch Mein Blut ist die Schuld der Sünden vergeben. Ich bin treu und gerecht und vergebe allen, die zu Mir kommen. Ich werde sie dann nicht weg stoßen.“

Er drehte sich um, sah die Frau an und sprach: „Wenn du auf Mich gehört hättest, zu Mir gekommen wärst und Busse getan hättest, hätte Ich dir vergeben.“ Die Frau fragte: „HERR, gibt es keinen Weg hinaus?“

Jesus sprach sehr sanft: „Frau, du hattest viele Möglichkeiten zur Busse, aber du hast dein Herz verhärtet und wolltest nicht. Und, du kanntest Mein Wort, welches sagt, dass alle Huren ihren Teil im Feuersee haben werden.“

Jesus drehte sich zu mir um und sprach: „Diese Frau hatte verschiedene Affären mit diversen Männern und durch ihre Schuld brachen viele Familien auseinander. Trotz allem, was geschah, liebte Ich sie. Ich kam zu ihr, nicht um sie zu verdammen, sondern als Erlöser. Ich habe viele Meiner Diener zu ihr geschickt, damit sie Busse tun und von ihren falschen Wegen umkehren sollte – aber, sie wollte nicht. Als sie noch eine junge Frau war, rief Ich sie, aber sie blieb auf ihrem bösen Weg. Sie machte vieles falsch. Ich hätte ihr vergeben, wenn sie zu Mir gekommen wäre. Satan trat dann ihr Leben, sie wurde verbittert und konnte niemandem vergeben.“ „Sie ging nur in die Kirche um Männer zu verführen. Wäre sie zu Mir gekommen, wären ihre Sünden vergeben und durch Mich weg gewaschen worden. Ein Teil von ihr, wollte mir dienen, aber du kannst nicht Gott und Satan zur selben Zeit dienen. Jede Person muss die Entscheidung treffen, wem sie dienen will.“

„HERR“, schrie ich, „gib mir Kraft weiter zu gehen.“ Es schüttelte mich von Kopf bis Fuß wegen des Horrors hier in der Hölle. Jesus sagte zu mir: „Friede. Sei ruhig.“ „Hilf mir, HERR“, schrie ich. „Satan will nicht, dass wir die Wahrheit über die Hölle wissen. In all meinen wildesten Träumen hätte ich niemals gedacht, dass die Hölle so ist. Lieber Jesus, wann wird das zu Ende sein?“

„Mein Kind“, antwortete Jesus, „nur der Vater weiß, wann das Ende kommen wird.“ Und wieder sprach Er zu mir: „Friede. Sei ruhig.“ Da kam große Kraft über mich. Jesus und ich gingen weiter zwischen den Gruben hindurch. Ich wollte jeden Menschen aus dem Feuer reißen und sie zu den Füßen Jesu bringen. Innerlich weinte ich sehr. Ich dachte, niemals will ich, dass meine Kinder hierher kommen. Dann wandte sich Jesus zu mir und sagte ruhig: „Mein Kind, wir werden jetzt zu dir nach Hause gehen. Morgen Abend werden wir wieder in diesen Teil der Hölle zurückkehren.

Der Friede des Herrn sei mit ihnen!


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