DIE EINSICHT N°2

 

Dieser Unterricht ist der 2. Teil einer Reihe von elf Unterrichten. Um davon völlig zu profitieren, raten wir Sie an, auch die zehn anderen Teile zu lesen.

 

DAS UNKRAUT IN DEN GEMEINDEN, 1. TEIL

 

"Ich weiß, daß nach meinem Abschied grausame Wölfe zu euch hereinkommen werden, die die Herde nicht verschonen. Und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen hinter sich her". (Apostelgeschichte 20:29-30).

 

Im ersten Teil dieses Unterrichts haben wir das Gleichnis des Unkrauts studiert, das uns das verhüllte Geheimnis hinter der Herkunft der Menschen auf der Erde hat verstehen lassen. Wie wir es studiert haben, sind viele von denjenigen, die uns umgeben, der Same satans, das heißt das Unkraut, oder Dämonen. Und eine der Fragen, die man sich stellen könnte, ist zu wissen, ob es das Unkraut mitten unter den Kindern Gottes gibt.

 

GIBT ES DAS UNKRAUT IN DEN GEMEINDEN?

 

Wenn die Antwort nein wäre, dann hätte dieser Unterricht fast keine Bedeutung mehr. In den Gemeinden oder noch in den heute sogenannten christlichen Versammlungen gibt es mehr Unkraut als Weizen, das heißt, dass es mehr Dämonen als wahre Gotteskinder gibt.

 

Die Mehrzahl von dem, was man heute neu geborene Christen nennt, sind Leute, die nie gerettet werden können, das heißt Leute, die in Wirklichkeit an Jesus überhaupt nicht glauben, obwohl sie den Eindruck geben, dass sie Ihm folgen. In der Zwischenzeit nennt man sie "neu geborene Christen", man nennt sie "Brüder und Schwestern". Und viele unter ihnen tragen ehrenvolle Titel von Gottdienern wie Apostel, Propheten, Doktoren, Evangelisten, Pastoren und andere Ältesten; und dazu zählt man Diakone bzw. Diakonissen und Führer von verschiedenen Wahnsinnsgruppen, die man heute in die Gemeinden eingeführt hat.

 

Jetzt begreifen Sie leichter, dass viele von den Pastoren und anderen sogenannten Gottesdienern, die die Erde heute bevölkern, Samen satans sind. Auf dieselbe Art und Weise sind viele Christen und andere sogenannte Gotteskinder, die die Erde heute füllen, das Unkraut. Deswegen ist die Wahrheit heute von der Erde verschwunden.

 

Wenn Sie heute Gemeinden suchen, werden Sie Millionen davon finden. Aber, wenn Sie einige Gruppen wahrer Gotteskinder suchen, werden Sie sehr wenige davon finden. Wenn Sie Pastoren, Propheten, Evangelisten und andere sogenannte Gottesdiener heute haben wollen, dann werden Sie Millionen davon finden. Aber, wenn Sie einige wahre Diener Gottes suchen, die bereit sind, die Wahrheit zu lehren und nach der Wahrheit zu leben, dann werden Sie nur sehr wenige finden. Das hilft uns die Prophezeiung besser zu verstehen, die der Herr uns in 2Timotheus 4:3-4 gegeben hat: Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.

 

Da wir jetzt schon wissen, dass es in den Gemeinden und in den sogenannten christlichen Versammlungen mehr Unkraut als Weizen gibt, das heißt mehr Dämonen als wahre Gotteskinder, wäre für uns noch wichtiger zu wissen, wie man sie erkennen kann.

 

WIE KANN MAN SIE ERKENNEN?

 

Weil die Wahrheit nicht mehr gepredigt wird, fühlen sich viele von diesen Dämonen in den Gemeinden sehr bequem. Aus Mangel an Einsicht unterscheidet man sie nicht mehr von den wahren Gotteskindern, was einen ernsthaften Wirrwarr schafft. Gott sei dank! Wir werden jetzt die Elemente untersuchen, die uns helfen die Dämonen zu erkennen.

 

Matthäus 7:15-20: Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen eine Traube oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte. Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

 

Durch diese Verse warnt uns der Herr vor den falschen Propheten, das heißt vor allen Kindern satans, die sich als Gottesdiener, oder ganz einfach als Gotteskinder ausgeben werden. Der Herr gibt sich nicht nur damit zufrieden, uns zu warnen. In Seiner Liebe gibt Er uns das wertvollste Element, das wir benötigen, um sie zu erkennen: ihre Früchte. Und da jeder Baum an seiner Frucht erkannt wird, ist alles, was wir brauchen, einfach ihre Früchte zu erkennen, und so werden wir sie leicht erkennen.

 

DIE FRÜCHTE

 

Halten Sie fest, Geliebte, bevor wir ihre unterschiedlichen Früchte studieren, dass es Früchte gibt, die ein wahres Gotteskind nie hervorbringen kann, und Früchte gibt, die ein Kind satans nie tragen kann. Es gibt auch Früchte, die ich als gemeinsame Früchte zwischen Gotteskindern und Kindern satans bezeichne.

 

Um Zeit zu gewinnen, werde ich die wahre Gotteskinder charakterisierenden Früchte nicht betonen. Kurz gesagt handelt es sich um die Liebe und alle davon abgeleiteten Früchte. Das wissen wir bereits, es ist eigentlich das Gegenteil von den Früchten, die die Kinder des Teufels tragen und die wir später hier unten untersuchen werden.

 

Was die Früchte betrifft, die ich oben als "gemeinsam" bezeichnet habe, handelt es sich einerseits um Früchte satans, die Gotteskinder in Zeiten der Schwäche tragen, und andererseits um Gottesfrüchte, die die Diener satans durch List zu tragen scheinen.

 

Die oft von den Gotteskindern getragenen Satansfrüchte ist die Sünde in all ihren Formen. Die Sünde ist von dem Teufel. Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. (1Johannes 3:8). Es gibt keine Sünde in Gott, und die wahren Gotteskinder sollten keine Sünde begehen. Aber wegen unserer Natur kommt es Schwächezeiten vor, in welchen wir einige Fehler vor dem Herrn begehen. Aber wenn wir wirklich aus Gott sind, haben wir den Hass gegen die Sünde, und wir machen immer all unser Bestes, um die Sünde zu vermeiden. (1Johannes 3:9-10) Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. Hieran sind offenbar die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels: Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut, ist nicht aus Gott, und wer nicht seinen Bruder liebt.

 

Die Gottesfrüchte, die die Kinder satans aus List zu tragen vortäuschen, sind: die Freigebigkeit, die Gastfreundschaft, und einige andere gute Werke. Ich betone nochmals, dass die Kinder des Teufels eher vortäuschen, diese Früchte zu tragen, weil sie sie eigentlich nicht tragen können. Die Liebe liegt der wahren Freigebigkeit zugrunde. Und da diese Leute keine Liebe innehaben, da sie nicht aus Gott sind, sind ihre angeblichen guten Werke beschmutzt, denn sie beruhen auf keinem reinen Beweggrund. Wenn die Diener satans, die in den Gemeinden sind, einige gute Werke wie die Freigebigkeit und die Gastfreundschaft tun, ist es immer mit Zaubersprüchen begleitet. Im Allgemeinen sind es für sie gute Gelegenheiten, um die Gotteskinder in die Hexerei einzuweihen.

 

Halten Sie nochmals dies fest. Wenn die Bibel von der Liebe spricht, hat diese Liebe nichts damit zu tun, was die Welt blindlings "Liebe" nennt, das heißt, eine Liebe, die mit Heuchelei und Lüge gefüllt ist. Die Liebe hat nichts mit den sogenannten guten Werken zu tun, die die Leute heute auf der Welt ausüben. Die Liebe ist Gott, und besteht daraus, Gottesbefehlen zu folgen. Halten Sie sehr fest, dass die Kinder des Teufels kein Fünkchen Liebe innehaben, weil sie Gottessamen nicht sind, sie haben Gott nicht. Daher ist alles, was Sie mit Ihren Augen sehen, und Liebe nennen, nur eine Liebesvortäuschung. Und eben diese Liebesvortäuschung hat die Welt heute gefüllt. Die wahre Liebe werden Sie nur bei den wahren Gotteskindern finden, weil der Gottessame in ihnen bleibt, eine auf Gottesfurcht und Wahrheit beruhende Liebe.

 

Kehren wir jetzt auf die Früchte zurück, die uns helfen, Satansanhänger in den Versammlungen zu erkennen:

 

SIE KÖNNEN DIE WAHRHEIT NICHT ANNEHMEN

 

Im ersten Unterricht habe ich über den Fall von denjenigen gesprochen, die sogar das falsche Evangelium nicht vertragen können. Andere dagegen nehmen das falsche Evangelium an, das heißt das auf der Lüge und der falschen Doktrin gegründete Evangelium. Sie fühlen sich sehr wohl in dieser Lüge, sie haben es bequem in dieser Art von Evangelium. Aber sie wollen nicht von der Wahrheit hören. Sie sind diejenigen, die die Wahrheit heftig bekämpfen. Obwohl sie sich Christen nennen, verfolgen sie erbarmungslos all diejenigen, die die Wahrheit predigen.

 

Sie sind also zahlreich in den Gemeinden heute, weil die Wahrheit mitten unter den sogenannten Christen verschwunden ist. Die Lüge bzw. die ungesunde Lehre wird heute in den Gemeinden gepredigt und ausgeübt. Und da diese Leute aus der Lüge sind, fühlen sie sich bequem in den Versammlungen, wo die falsche Doktrin unterrichtet wird. Sie bleiben in den Versammlungen nicht so sehr, weil sie Jesus Christus angenommen haben, aber weil diese Lügengemeinden ihnen gut passt. Wenn die Wahrheit dort ankommt, kämpfen sie gegen sie mit ihrem ganzen Herzen, und bekämpfen die Prediger der Wahrheit.

 

Die christlichen Gemeinden sind mit ihnen gefüllt. Sie sind es, die alle großen wahnsinnigen Versammlungen heute füllen, die man heute überall kennt. Sie sind "für den Herrn sehr eifrig", und wehe du bringst ihnen die Wahrheit. Sie werden dich wie Pilatus fragen: Was ist denn die Wahrheit? Sie werden von nun an viele von ihnen erkennen, auch wenn sie sich Gottesdiener nennen lassen.

 

Sie sollen sich also nicht mehr erstaunen, dass es auf der Welt viele von denen gibt, die man Gottesdiener nennt, mit allen großen Titeln und sogar den von Gott nie zugeschriebenen Titeln, und Millionen von angeblichen neu geborenen Christen, aber es gibt zu wenige, die bereit sind, die Wahrheit anzunehmen. Es ist manchmal erstaunlich festzustellen, dass man große Versammlungen mehrerer Hunderte von Gläubigen findet, unter denen man nicht etwa zehn von denjenigen hat, die Gottessamen sind.

 

Geliebte, Sie sollen also nicht erstaunt sein, dass wenn Sie eine dieser Wahnsinnsversammlungen am Sonntag besuchen, Sie sich wegen dem ekeln, was dort geschieht. Aber gleichzeitig sehen Sie einige Personen, die sich freuen und Ihnen erzählen, dass es Salbung im Saal gebe. Auf die gleiche Weise, wie der Gottessame sich in der Lüge nicht freuen kann, so kann satans Same sich in der Wahrheit nicht wohl fühlen.

 

Halten Sie sehr gut fest, dass die Lüge die falsche Doktrin ist, das heißt alle Doktrinen, die dem Gotteswort nicht entsprechen, das heißt die falschen Lehren, die der Bibel nicht entsprechen, und die die weltliche Religion heute verkündigt. Die Wahrheit dagegen ist das Wort Gottes, so wie es geschrieben steht: das ist die gesunde Lehre.

 

Wenn Sie eine Wahnsinnsgemeinde heute gründen, wird sie sich sofort füllen. Aber versuchen Sie mal die Doktrin von Jesus zu lehren, alle werden weggehen, und Verfolgungen werden von überall herkommen.

 

Sie verstehen jetzt leichter, dass all die Versammlungen von Tausenden Mitgliedern, die Sie heute kennen, Versammlungen von Dämonen sind. Es sind Versammlungen, die gegründet wurden, um die wahren Gotteskinder abzulenken und zu verführen, und um die antichristliche abtrünnige Gemeinde vorzubereiten. Aus diesem Grund wird alles Andere in diesen Versammlungen unterrichtet außer der Wahrheit.

 

Die Gründer dieser Versammlungen benutzen nur den Namen Jesus Christi als Deckung um ihren Wahnsinn durchzuführen. Die Bibel sagt uns, dass sie eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen; (2Timotheus 3:5).

 

Sie sind wütend, wenn jemand ihnen die Wahrheit predigt, und sie bekämpfen sie heftig; sie verfolgen denjenigen, der die Wahrheit predigt. Danach "beten sie zu Gott", sie veranstalten sogar das, was sie "Gebetsversammlungen" oder "Gebetsabende" nennen. Sie verführen sich selbst, indem sie sagen, dass sie zu Gott beten. Halten Sie dies gut fest: "Wer sein Ohr abwendet vom Hören des Gesetzes, dessen Gebet sogar ist ein Greuel" (Sprüche 28:9).

 

Die sogenannten Kirchen sind heute so verdorben, dass die wahren Gotteskinder nicht mehr wissen, was sie machen sollen. Außerdem sind die wahren Gotteskinder derzeit in fast jedem Land der Welt aus all diesen Versammlungen von Dämonen schon ausgegangen, und versammeln sich in kleine Gruppen in Häusern, um sich bis zum Blasen der Trompete heilig zu halten.

 

Das ist nicht erstaunlich, denn Gottes Wort sagt uns, dass: "Ein Greuel für die Gerechten der Übeltäter[ist], aber ein Greuel für den Gottlosen ist, wer redlich [seinen] Weg [geht]" (Sprüche 29:27). Wenn Sie jemanden sehen, der sich in diesen abtrünnigen Gemeinden bequem fühlt, sollen Sie wissen, dass er sich in seiner Umgebung befindet.

 

Kein wahrer Same des Herrn kann die falsche Doktrin und den Greuel vertragen, die heute in diesen abtrünnigen Versammlungen ausgeübt werden. Ihr Wahnsinn ist so offenbar geworden, dass jemand, der vom Gottesgeist geleitet wird, das nicht ertragen kann, was er sieht und hört.

 

Und auch die paar Gotteskinder, die aus Unwissenheit noch in diese Gemeinden gehen, werden unter der Wirkung des Heiligen Geistes bald daraus gehen.

 

SIE KÖNNEN NICHT IN DER WAHRHEIT BLEIBEN

 

Viele unter ihnen nehmen die Wahrheit an, können aber darin nicht bleiben. Prüfen wir mal diese Bibelstelle 1Johannes 2:19: Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, würden sie wohl bei uns geblieben sein; aber [sie blieben nicht], damit sie offenbar würden, daß sie alle nicht von uns sind.

 

Prüfen wir auch diese anderen Verse des Evangeliums von Johannes:

 

Johannes 6:60-70: Viele nun von seinen Jüngern, die es gehört hatten, sprachen: Diese Rede ist hart. Wer kann sie hören? Da Jesus aber bei sich selbst merkte, dass seine Jünger darüber murrten, spracht er zu ihnen: Ärgert euch das? Wie, wenn ihr nun sehen werdet den Menschensohn auffahren dahin, wo er zuvor war? Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nutze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben. Aber es sind einige unter euch, die nicht glauben. Denn Jesus wusste von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer es war, der ihn überliefern würde. Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt, dass niemand zu mir kommen kann, es sei ihm denn von dem Vater gegeben. Von da an gingen viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm. Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr etwa auch weggehen? Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes. Jesus antwortete ihnen: Habe ich nicht euch, die Zwölf, erwählt? Und von euch ist einer ein Teufel.

 

Da sie nicht von der Wahrheit sind, finden sie immer die Wahrheit zu hart, und sie können sie nicht ertragen. Es gibt hier ein auffälliges Element: Jesus ist von ihrem Verhalten gegenüber der Wahrheit gar nicht überrascht. Vielmehr wenn sich diese Leute entscheiden, sich von der Wahrheit abzuwenden, beunruhigt sich Jesus deswegen gar nicht. Er läuft nicht hinter ihnen her, um sie anzuflehen, zurückzukehren; im Gegenteil fragt Er diejenigen sogar, die bei Ihm geblieben sind, warum sie auch nicht weggehen. Wenn man den Pastor Jesus mit den gegenwärtigen Pastoren vergleicht, wäre man versucht zu glauben, dass Jesus ein schlechter Pastor war, der nicht wußte, wie man sich um Seine Schäfe kümmert, und der nicht hinter den entmutigenden Gläubigen herlief.

 

Wir wissen dennoch, dass es keinen besseren Hirten gibt als Jesus Christus. Der Unterschied mit den gegenwärtigen Pastoren ist, dass Jesus Christus einsichtsvoll war. Er wusste, dass es Leute gibt, die gar nicht glauben, das heißt Leute, die nicht gerettet werden können, weil sie ganz einfach keine Gottessamen sind. Jesus wusste auch, dass solche Leute sich nicht bekehren werden, selbst wenn man sich kompromittiert, weil Sie sie für Gott nicht gewinnen können.

 

Wieviele wahre Pastoren verbringen heute ihre Zeit mangels der Einsicht, um hinter den Dämonen herzulaufen, die die Wahrheit nicht ertragen können, und umsonst leiden, um zu versuchen, sie für gott zu gewinnen!

 

Für die falschen Pastoren handelt es sich nicht um den Mangel an Einsicht. Die Habgier ist vielmehr ihr Beweggrund. Auch die Geldliebe ist ihre Zielvorstellung. Wegen der Habgier, wegen der Geldliebe, um mehr Zehnten und Gaben zu sammeln, verbringen diese Pastoren ihre ganze Zeit, hinter den Leuten herzulaufen, die die Wahrheit nicht ertragen können. Andere ändern sogar ihre Predigten um, damit die Leute zurückkommen, die weggegangen sind, und auch um diejenigen zu hindern, die weggehen wollen, nicht weil sie sich um das Seelenheil Sorgen machen, sondern um die Zehnten und Gaben nicht zu verlieren.

 

Johannes 8:30-44: Nach diesen Worten glaubten viele an Jesus. Zu den Juden, die nun an ihn glaubten, sagte Jesus: »Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann gehört ihr wirklich zu mir. Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien! Aber wir sind Nachkommen Abrahams und niemals Sklaven gewesen, wandten sie ein. Wovon sollen wir eigentlich befreit werden?... Ich weiß natürlich auch, dass ihr Nachkommen Abrahams seid. Und trotzdem wollt ihr mich töten, weil ihr meine Worte nicht zu Herzen nehmt. Ich spreche von dem, was ich bei meinem Vater gesehen habe. Und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. Unser Vater ist Abraham, erklärten sie. Nein, widersprach ihnen Jesus, wenn er es wirklich wäre, würdet ihr auch so handeln wie er. Weil ich euch die Wahrheit sage, die ich von Gott gehört habe, wollt ihr mich töten. Das hätte Abraham nie getan. Nein, ihr handelt genau wie euer wirklicher Vater. Wir sind doch schließlich nicht im Ehebruch gezeugt worden, wandten sie ein. Wir haben nur einen Vater: Gott selbst! Doch Jesus entgegnete ihnen: Wenn es tatsächlich so wäre, dann würdet ihr mich lieben; denn ich komme ja von Gott zu euch; in seinem Auftrag und nicht aus eigenem Entschluss. Aber ich will euch sagen, weshalb ihr mich nicht versteht: weil ihr meine Worte überhaupt nicht hören könnt! Denn ihr seid Kinder des Teufels. Und deshalb handelt ihr so, wie es eurem Vater gefällt. Der war schon von Anfang an ein Mörder, wollte mit der Wahrheit nichts zu tun haben und war ihr schlimmster Feind. Sein ganzes Wesen ist Lüge, er ist der Lügner schlechthin — ja, der Vater jeder Lüge.

 

Sie können die Wahrheit annehmen, sie können auch an Jesus Christus "glauben". Deswegen gibt es viele unter ihnen, die glauben, wenn man ihnen die Wahrheit predigt. Aber sie können in der Wahrheit ganz einfach nicht bleiben, weil sie nicht von der Wahrheit sind. Sie ziehen sich immer am Ende von der Wahrheit zurück.

 

Durch die Gnade Gottes werden wir die anderen Früchte in den nächsten Unterrichten studieren.

 

Wir wissen, dass wir aus Gott sind, und die ganze Welt liegt in dem Bösen. 1Johannes 5:19

 

Die Gnade sei mit Ihnen allen, die unserem Herrn Jesus Christus gehören! Amen!


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