DIE GEMEINDE, II. TEIL.

Dieser Unterricht ist der 2. Teil einer Reihe von drei Unterrichten. Ich empfehle Ihnen auch die 2 anderen Teile zu lesen.

ZEHNTEN UND GABEN

Wegen des Geldes haben sich Satansdiener von der Wahrheit abgewendet, und sind gerade dabei mit ihnen viele Menschen in die Hölle zu stürzen. Der Hauptgrund ihrer Anwesenheit im Gottesdienst ist die Suche nach Geld. Alle die Gedanken ihres Herzens streben sich jeden Tag nach Geld. Was ist in der Bibel über die Zehnten und Gaben geschrieben? Darüber werde ich noch einen Unterschied zwischen dem Alten und dem Neuen Testament machen.

Im Gegensatz zum Alten Testament, wo der Herr dem Volk empfohlen hatte, Ihm die Zehnten (Prämissen) aller ihrer Einkommen zu geben, fordert Er im Neuen Testament Seinen Kindern die Zehnten nicht mehr, sondern Er ermuntert sie lieber, Ihm alles zu geben. Deshalb im ganzen Neuen Testament, außerhalb der Stellen von Matthäus 23: 23 und Lucas 11: 42, in denen der Herr über die Zehnten spricht, (Er warf nämlich den Pharisäern die Tatsache vor, sie gäben ihr Zehnte und Gaben, anstatt das Wort Gottes in die Praxis umzusetzen) spricht Er nicht mehr von Zehnten und Gaben. Und bis zum Ende des Neuen Testamentes sehen wir die Ausübung der Zehnten nirgends mehr. Der Herr ermuntert lieber Seine Kinder, alles frei zu geben, was sie für den Ruhm Gottes haben.

Prüfen wir mal die folgenden Stellen: Markus10:17-21: "Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herbei, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Lehrer, was soll ich tun, damit ich ewiges Leben erbe? Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott. Die Gebote weißt du: `Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsches Zeugnis reden; du sollst nichts vorenthalten; ehre deinen Vater und deine Mutter! Er aber sagte zu ihm: Lehrer, dies alles habe ich befolgt von meiner Jugend an. Jesus aber blickte ihn an, gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eins fehlt dir; geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach!

"Lukas12: 33 : "Verkauft eure Habe und gebt Almosen; macht euch Beutel, die nicht veralten, einen unvergänglichen Schatz in den Himmeln, wo kein Dieb sich naht und keine Motte zerstört."

Lukas14: 33 : "So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein."

Apostelgeschichte2 : 45 :"und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer bedürftig war."

Apostelgeschichte4: 32: "Die Menge derer aber, die gläubig geworden, war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, daß etwas von seiner Habe sein eigen sei, sondern es war ihnen alles gemeinsam."

Der Herr verlangt von seinem Volk, alles zu geben, und wir gewahren hier den Gehorsam des Volkes. Der Herr hat die Zehnte nicht verlangt, sondern alles Und die Jünger haben die Zehnten nicht gegeben, sie haben aber alles gegeben.

Lesen wir die folgenden Bibelstellen: 2Korinther8:1-5: "Wir teilen euch aber mit, Brüder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden Mazedoniens gegeben worden ist, daß bei großer Bewährung in Drangsal der Überschwang ihrer Freude und ihre tiefe Armut übergeströmt ist in den Reichtum ihrer Freigebigkeit. Denn nach Vermögen, ich bezeuge es, und über Vermögen waren sie aus eigenem Antrieb willig und baten uns mit vielem Zureden um die Gnade und die Beteiligung am Dienst für die Heiligen. Und nicht [nur so], wie wir hofften, sondern sie gaben sich selbst zuerst dem Herrn und [dann] uns durch Gottes Willen."

2Korinther9: 6-7: "Dies aber [sage ich]: Wer sparsam sät, wird auch sparsam ernten, und wer segensreich sät, wird auch segensreich ernten. Jeder [gebe], wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruß oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott."

Falls nicht alles gegeben werden kann, ist jedes Gotteskind frei zu geben, soviel er geben kann. Hier auch wird es nicht von der Zehnte erwogen; es wird hier erwogen das, was man will, frei zu geben, damit das Gotteswerk sich entwickelt.

Warum wird diese Lehre nicht mehr heute in die Praxis umgesetzt? Handelt es sich um die Unwissenheit? Ist es so schwer, Gotteswort zu verstehen?

Die Antwort ist "Nein". Aus Habgier haben die sogenannten Gottesdiener freiwillig die Lehre der Bibel vernachlässigt, um das auszuüben, was ihnen gefällt, und um ihren eigenen Willen zu vollbringen.

Jedesmal, wenn ich den Pastoren diesen Unterricht beibringe, sagen sie mir, es wäre wirklich biblisch und authentisch. Wenn aber man das in die Praxis umsetzen will, wäre dann das Ergebnis sehr fatal. Sie sagen, dass wenn man den Christen lehrt, freiwillig und nach belieben zu geben, würde dann niemand geben. Und wenn niemand nichts gibt, werden sie dann in die Enge getrieben werden.

Prüfen Sie auch diese Sprechweise. Stellen Sie sich das vor, was das vor Gott bedeutet? Eine wahre Beleidigung! in anderen Wörtern: "Herr, Du kannst dort oben sagen, was Du willst; wir aber hier unten werden genau machen, was wir wollen". Sie haben als Gott ihren Bauch. Behalten Sie zurück, Geliebte, eines ist es, Fehler vor Gott aus Unwissenheit zu begehen, anderes ist es, sich freiwillig zu entscheiden, Gott zur Versuchung zu stellen. Hebräer10:26-31: "Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird. Hat jemand das Gesetz Moses verworfen, stirbt er ohne Barmherzigkeit auf zwei oder drei Zeugen hin. Wieviel schlimmere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat? Denn wir kennen den, der gesagt hat: Mein ist die Rache, ich will vergelten; und wiederum:Der Herr wird sein Volk richten. Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!"

Wenn diese Leute ignorant wären, würden wir für sie beten, damit ihnen Gott die Augen öffnet. Sie sind aber überhaupt gar nicht ignorant. Sie haben sich freiwillig entschieden, Gott widerzustehen, und die Jünger Gottes völlig in die Irre zu führen. Sie haben sich genau denn entschieden, ein Vollmaß auf ihre Sünden zu legen, um der Verurteilung und der Gotteswut nicht zu entkommen.

DIE AUSÜBUNG IN DEN KIRCHEN

Heute ruht die Hauptlehre in allen Kirchen auf den Zehnten und Gaben. Die Habsüchtigen spenden ihre Zeit, die Leute tanzen zu lassen und ihnen durch teuflische Methoden ihr Geld abzuschwindeln. Im Laufe eines einzigen Gottesdienstes kann man fünf unterschiedliche Geldeinsammlungen machen. Die Dämonen erdenken alle möglichen Gelegenheiten, um Geld einzusammeln. Sie haben neue Namen von Gaben erdacht, und sie vernachlässigen niemals die kleinste Gelegenheit, um Geld einzusammeln. Sie haben neue Gaben erdacht: Erntegaben, Erstgeburtsgaben, Geburtstagsgaben, usw...

Jedesmal, wenn sie sich versammeln, ist es ihnen eine neue Gelegenheit, Geld einzusammeln. Der Gottesdienst muss jedesmal unterbrochen werden, um Zehnten und Gaben einzusammeln.

Es geben Dämonen, die, jedesmal, wenn die Zeit von Zehnten und Gaben kommt, einen Eimer vor sich stellen, und bitten um die Leute, sich zu bewegen und ihre Gaben in den Eimer einzuwerfen. Und die Leute sollen einer nach dem anderen und der Reihen nach, aufstehen.

Diese teuflische Methode treiben die Leute dazu, aufzustehen und ohne Überzeugung ihr Geld zu geben. Die Leute geben nicht mehr willentlich. Sie geben aber weil, wenn sie nicht aufstehen, würden alle wissen, sie hätten nicht gegeben. Und wenn man gibt, sieht der Dämon den Betrag an, den jeder einwirft. Und danach konzentriert sich die Tagespredigt auf diejenigen, die nur die Münzen gegeben haben.

Eines Tages habe ich einen Zaubererpastor für diese abscheuliche Ausübung zurechtgewiesen, dann hat er mir geantwortet, Jesus in der Bibel auch den Betrag ansähe, den die Leute gaben. Deswegen hätte Er bescheid gewusst, die arme Frau hätte zwei Münzen eingeworfen.

Der Dämon schreit diejenigen zu, die die Münzen oder kleine Geldscheine gegeben haben und erinnert ihnen, Jesus hätte für sie Großherziges angetan, damit sie Ihm Münzen oder kleine Geldscheine für ihre Anerkennung zurückgeben. Sehen Sie auf welche Art und Weise die Dämonen das Geld und das Segen der Gotteskinder stehlen.

Manchmal hören Sie sie schreiend sagen, dass die Leute murren wenn ihnen erlangt wird, die Gaben zu geben und, dass sie zuerst ihre Gaben geben sollten, bevor sie murren.

Was steht in der Bibel geschrieben?

"Wenn du aber Almosen gibst, so soll deine Linke nicht wissen, was deine Rechte tut; damit dein Almosen im Verborgenen sei, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten." (Matthäus6 : 3-4). Wissen Sie, dass, wenn Sie vor den Augen aller Leute geben, sündigen Sie gegen Gott.

"Jeder [gebe], wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruß oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott. "2Korinther9:7 Wenn Sie zwanghaft geben, verlieren Sie alle ihre Segen. Wissen Sie also, dass die Satansdiener Sie Ihr Geld und ihre Segen entziehen lassen.

Da sie alles verloren haben, wollen sie auch die Gotteskinder alles zu verlieren lassen. Und aus Verblendung folgen Sie ihnen. Die Dämonen haben alle möglichen teuflischen Methoden erdacht, um Sie jeden Segen verpassen zu lassen.

Man hat auch teuflische Sekten, die das erdacht haben, was sie "Gabenheft" nennen: Die Hefte, auf die man die Namen aller einschreiben, die die Zehnten geben, mit dem Betrag von jedem daneben. Ein wahrer Greuel!

Diese Satansdiener strengen sich dazu an, zu wissen, wer Geld gibt und wer nicht gibt, und auch den Betrag zu wissen, den jeder gibt. Deshalb geben es unberührbare Leute in den Gemeiden heute.

Die Leute sind je nach dem Geldbetrag geachtet, den sie geben. Andere Leute ebenfalls sind ihren Beträgen nach missachtet. Es geben heute Leute in den Gemeinden, die alles tun können, ohne dass niemand es wagt, sie zurechtzuweisen. Die Dämonen werden Ihnen sagen, jener "finanziert die Kirche". Für sie ist nicht mehr Jesus, der sich mit Seinem Werk beschäftigt, es sind vielmehr einige Törichte, die es finanzieren. Sie werden der Gotteswut nicht entkommen. Für dich, Gotteskind, vermeide solche Ausübungen, und geh aus allen diesen satanischen Gemeinden schnell heraus.

Manche dieser Dämonen werden Ihnen sagen, niemand würde geben, wenn man ihre Namen nicht auf das Heft einschreiben lässt. Andere werden Ihnen sagen, die Autoritäten hätten ihnen dazu gefordert; eine andere Weise Ihnen zu sagen, dass sie den Autoritäten dienen, aber Gott nicht.

Was sollen die wahren Gotteskinder machen? Da, wo Sie zu Gott beten sollen, sollen Sie eine Kiste, einen Korb oder irgendein anderes Behälter haben, wo jeder willentlich und zu irgendwelcher Zeit geben wird.

Wenn einige Leute ihr Geld in einen Umschlag legen wollen, vergewissern Sie sich dessen, dass niemand seinen Namen darauf schreibt. Sie sind nicht da, um sich von den Leuten schätzen zu lassen. Sie geben Gott ihr Geld, und nicht den Menschen.

Der Herr wird Sie dazu besser bringen, diese Gaben für Sein Werk nützlich zu machen: entweder für die Evangelisierung oder für die Hilfe der wahren Gotteskinder, die in der Not sind, usw. Ich spreche hier nicht von Leuten, die in der Not sind, weil sie faul sind und nichts machen wollen.

DIE DURCHFÜHRUNG DER DIENSTE

In den heutigen Kirchen hat man die Dienste in ein Computerprogramm verwandelt, das jedesmal auf dieselbe Weise anfängt, auf dieselbe Weise verläuft, und auf dieselbe Weise zu Ende geht. Da sie den Heiligen Geist von ihrer Gemeinde schon gejagt haben, spielen die Leute jetzt die Rolle des Heiligen Geistes. Sie leiten und koordinieren alles von dem Anfang bis zum Ende. Sie sagen voraus, wer beten soll, wer singen soll, was derjenige sagen soll, der zu beten gewählt ist. Sie befehlen Sie, wann Sie aufstehen sollen, wann Sie sich setzen sollen, wann sie ihre Augen öffnen oder zumachen sollen, wann sie die Hände heben und sie herunterlassen sollen.

Was wird uns in der Bibel empfohlen? " Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache[nrede], hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung. Wenn nun jemand in einer Sprache redet, [so sei es] zu zweien oder höchstens zu dritt und nacheinander, und einer lege aus. Wenn aber kein Ausleger da ist, so schweige er in der Gemeinde, rede aber für sich und für Gott. Propheten aber laßt zwei oder drei reden, und die anderen laßt urteilen. Wenn aber einem anderen, der dasitzt, eine Offenbarung [zuteil] wird, so schweige der erste. Denn ihr könnt einer nach dem anderen alle weissagen, damit alle lernen und alle getröstet werden."

Jedesmal, wenn sich Gotteskinder versammeln, sollen sie sich vom Heiligen Geist führen lassen. Obwohl der Herr immer erlaubt, dass es einen Leiter gibt, wünscht Er nicht, die Rolle des Heiligen Geistes von dem Leiter übernehmen zu werden. Der Leiter ist nicht da, um zu verlosen, wer beten oder wer singen soll. Das ist die Rolle des Heiligen Geistes. Wer sich vom Heiligen Geist zu beten getrieben fühlt, der frei bete, und wer einen Lobgesang anzustimmen hat, der stimme es an und jedermann singe. Es geben nicht auserwählte Personen, die die Lobgesänge anstimmen sollen, oder sogar Leute, die nur zu singen erkosen sind.

Wenn sich die wahren Gotteskinder versammeln und sich vom Heiligen Geist führen lassen, rühmt sich der Herr und der Verlauf des Dienstes ist wunderbar. Der Herr kann sie dazu treiben, mit dem Gebet, mit dem Lobgesang, mit der Anbetung oder direkt mit dem Unterricht anzufangen. Sie sollen dem Herrn nicht sagen, auf welche Weise Er Seinen Dienst führen soll. Und wir sollen den Herrn nicht leiten, aber Er soll uns leiten.

Jedesmal, wenn ich darüber die Pastoren lehre, sagen mir viele unter ihnen, dass es viel Unordnung in der Gemeinde geben würde, wenn die Brüder sich nach diesem Unterricht benehmen sollten. Das ist erstaunlich, festzustellen, dass die Gottesdiener an die Wirkung des Heiligen Geistes sogar nicht mehr glauben. Sie sind so fleischlich geworden, dass sie nichts mehr von geistigen Sachen verstehen. Zu denken, dass der Heilige Geist alles koordinieren und leiten soll, ist ihnen einfach unvorstellbar. Deswegen sind sie jedesmal gerade dabei, ihre Predigte vorzubereiten. Wenn du bei einem Pastor am Samstag Abend anrufst, kann er dir nicht antworten. Er läßt dich sagen, er wäre sehr besetzt, er wäre gerade dabei, seine Sonntagspredigt vorzubereiten. Und wenn er mit der Predigt vorzubereiten fertig ist, muß er auch das Programm vorbereiten. Man muß denjenigen programmieren, der das Öffnungsgebet machen wird; wer wird die Anbetung leiten, wer wird koordinieren; wer wird die Fürbitte leiten; wer soll für die Zehnten und Gaben beten... Und was für eine mühsame Arbeit für die armen Pastoren! Und während sie so tun, sind sie sehr zufrieden, Gott dabei dienen zu sein.

Manche werden Ihnen sagen, ihre wöchentlichen Programme wären sehr belastend, weil sie nicht nur ihre Predigte vorbereiten sollten, sie sollten sich aber auch mit den Folgern beschäftigen, und danach hätten sie Seelenheilungen zu tun usw.

Und wenn man sie einlädt, auch in einer anderen Kirche zu predigen, ist es dann das Übermaß. Sie verbringen viele Wochen, um sich vorzubereiten und ihre Predigte vorzubereiten. Manche machen sogar Wiederholungen im voraus. Sie bereiten das Thema der Predigt vor, sie machen Forschungen in unterschiedlichen Büchern und im Register der ehemaligen Predigte anderer Prediger, die sie eingehäuft haben. Alle die zu zitierenden Beispiele werden im voraus vorbereitet.

Die Bewegungen, die sie machen werden, um applaudiert zu werden, werden im voraus vorbereitet. Andere noch, wenn man sie einlädt, in einer Kirche zu predigen, nehmen Kassetten der von anderen Predigern schon vorgelesenen Lehren, lassen sie spielen, und studieren sie, wie die Gymnasiasten die Geschichte und Erdkunde vormals studierten. Und sie nehmen so viele Tage wie möglich, um sich die Predigt einzuhämmern. Und sobald der nämliche Sonntag kommt, tanzen und hüpfen sie bei der Predigt, und die Narren applaudieren.

Liebe Brüder, ich frage mich manchmal, ob das noch nötig ist, für diese Leute zu Gott zu beten.

WIE VERLAUFEN SICH DIE HEUTIGEN DIENSTE?

Es geben schon gut zusammengefesselte Programme, die man jeden Sonntag ausführt. Alles fängt damit an, was sie Öffnungsgebet nennen. Dann folgt die Zeit des Blödsinns, während derer alle zusammen und im selben Moment anbeten. Nach 30 Minuten von Fürbitte, von jemandem koordiniert, der ihnen jedesmal zusagt, was sie machen sollen, kommen dann andere 30 Minuten Anbetung, und 45 Minuten Lobung, während deren sie das Nachtklubstanzen nachholen, das sie am Samstag Abend verpasst haben; dann 15 Minuten Meldungen; 15 Minuten Zeugenaussagen, während deren sie alle möglichen Blödsinnigkeiten erzählen, 15 zu 30 Minuten Zehnten und Gaben, manchmal mit dem Tanz begleitet, um ihrem Gott Mammon gut zu huldigen. Und wenn die Leute gut geschwitzt und sich durchs Tanzen abgemüht haben, beruhen sie sich und erholen sich schnarchend, während man sie mit einer kleinen falschen leeren Predigt schaukelt, um sie zu unterhalten und zu ermuntern, nächsten Sonntag wiederzukommen; Zu ende kommt jemand anders, der das sogenannte Schlussgebet macht.

So werden die Dienste der heutigen Pastoren durchgeführt. Das Erstaunliche ist, dass Tausende Personen, einschließlich Gelehrten, auch diesen Törichten folgen, ohne sich Fragen zu stellen. Wo in der Bibel haben Sie dieses Gottesdienstsmodell gelesen? In welcher Bibel haben Sie gelesen, dass ein Gottesdienst mit einem Öffnungsgebet anfängt, sich von einem bestimmten Zeitabbruch des Laufes gut aneinanderkettet, und von einem sogenannten Schlußgebet zu Ende geht? In welcher Bibel haben Sie gelesen, dass jede Predigt mit dem Lobgesang und der Anbetung unbedingt anfangen soll? Wo in der Bibel haben Sie das Gemeindenmodell gefunden, das Sie heute durchführen? Da wir dieselbe Bibel lesen, antworten Sie mir!

Die Gnade sei mit Ihnen allen, die unserem Herrn Jesus Christus gehören! Amen!


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